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Google Update für hilfreiche Inhalte: 7 Dinge, die du wissen solltest (wenn du bei Google gefunden werden willst)

Hö? Natürlich helfen meine Inhalte auf meiner Webseite den Lesenden! Ich bekomme sogar Nachrichten dazu, das meine Blogbeiträge ihr Leben positiv verändern!

empörte sich meine Kundin, als ich ihr von diesem Google Update erzählte.

Ja! Das glaube ich dir auch und:

WOW! Herzlichen Glückwunsch für solch tolles Feedback, das ist mega!

Doch hier geht es darum, wann Google deine Inhalte als hilfreich erachtet und da könnten sich Unterschiede ergeben.

Doch zunächst kurz zu den Fakten.

Dieses Google Update für hilfreiche Inhalte gilt weltweit, für alle Sprache und ist seit Mitte Januar 2023 abgeschlossen. Für englisch sprachige Seiten gilt das Google Helpful Content Update bereits seit Ende August. Seitdem wird es weltweit für immer mehr Webseiten angewendet.

Du hast noch nichts davon gehört? Dann wird es jetzt aber Zeit, denn kurz gesagt bedeutet dieses Update für dich:

Bewertet Google die Inhalte einer Seite von deiner Internetpräsenz als schlecht oder wenig hilfreich, hat das Auswirkungen auf deine gesamte Webseite.

Jetzt fragst du dich sicherlich:

Welche Inhalte bewertet Google als hilfreich und wertvoll?

Das Update für hilfreiche Inhalte ist ein neues Kriterium von Google, das darüber entscheidet, auf welcher Position deine Webseite in den Google Suchergebnissen erscheint.

Du willst irgendwo auf Seite 1 auftauchen, am besten natürlich ganz oben.

Und Hand aufs Herz: wir beide wissen, dass du nur die Suchergebnisse auf Seite 1 anklickst. Alle Ergebnisse danach sparst du dir – wie alle anderen auch.

Damit du weiterhin Beiträge erstellst, die Menschen wirklich helfen (aus Google Sicht), findest du hier sieben Punkte, die du beachten solltest, wenn du weiterhin bei Google gefunden werden willst.

1. Bleib bei deinem Hauptthema

„Würde deine Zielgruppe, die Inhalte auf deiner Webseite, hilfreich finden, wenn sie direkt zu dir auf deine Webseite fänden?”

Dieser Ratschlag von Google zielt darauf ab, dass du dich auf dein Fachgebiet beschränken sollst.

Anstatt Blogbeiträge zu schreiben, die nichts mit deinem Kernthema zu tun haben.

Angenommen, du hast eine Website mit Rezepten und willst einen Beitrag zum Thema Hautpflege schreiben, weil der Begriff sehr häufig gesucht wird.

Der Artikel mag vielleicht hilfreich sein, doch du irritierst damit eher deine Zielgruppe, die auf deiner Webseite Rezepte erwartet.

Stell dir beim Schreiben folgende Fragen:

  • Ist der Inhalt in erster Linie für Suchmaschinen gedacht statt für Menschen?
  • Schreibst du über Dinge, nur weil sie im Trend zu liegen scheinen und statt für dein deine Zielgruppe?
  • Hast du dich für ein Nischenthema entschieden, ohne wirkliches Fachwissen, sondern weil der Begriff sehr viel gesucht wird?

2. Sprichst du aus eigener Erfahrung?

“Zeigt dein Inhalt deutlich, dass du über Fachwissen aus erster Hand verfügen (z. B. aus der tatsächlichen Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung oder dem Besuch eines Ortes)?”

Schreib nur über die Dinge, die du selbst (oder durch deine Kundinnen) erlebt hast.

Wenn du nur über Themen schreibst, weil sie häufig gesucht werden, ist dein Beitrag definitiv weniger hilfreich im Vergleich zu einem wirklichen Erfahrungsbericht. Lade dir doch jemanden als Gastblogger ein, der aus eigener – vielleicht auch leidlicher – Erfahrung über dein gewünschtes Thema berichten kann.

Das hat den Vorteil, dass du gleichzeitig eine neue Zielgruppe erreichst, für die dein Thema vielleicht auch relevant ist.

3. Kombiniere nicht mehrere Themen auf einer Seite

„Hat deine Webseite einen Hauptzweck oder Schwerpunkt?“

Mit diesem Satz deutet Google an, dass Webseite eine Nische haben sollte.

Denn deine Website kann unmöglich jedes Thema für alle Menschen abdecken.

Das wäre für deine Besuchenden genauso verwirrend wie für Google und andere Suchmaschinen.

Bau deine Webseite um einen bestimmten Themenbereich auf, zum Beispiel seelische Gesundheit und sprich über all die Themen, die dazu gehören.

Darüber hinaus empfiehlt Google, sich die folgende Frage zu stellen:

Erstellst du deine Texte zu verschiedenen Themen in der Hoffnung, dass einige davon in den Suchergebnissen gut gefunden werden?

4. Biete ausreichend Antworten auf die Fragen

„Wird jemand nach dem Lesen deiner Inhalte das Gefühl haben, dass seine Frage, die er bei Google eingegeben hat, ausreichend beanwortet wurde?“

Google bewertet Inhalte dann als hilfreich, wenn sie die Suchabsicht der Menschen erfüllen.

Du möchtest “günstige Flüge nach Mallorca” finden und landest auf einer Webseite, die Flugpreise vergleicht.

Check – passt.

Du willst wissen, ob du depressiv bist und Google zeigt dir eine Webseite, auf der die Symptome beschrieben sind und du einen Selbsttest machen kannst.

Super, passt ebenfalls.

Du willst einen Rotweinkuchen backen und findest eine Webseite, die gleich am Anfang das Rezept auflistet, ohne dass du dich durch dessen die Entstehungsgeschichte wühlen musst.

Okay, eher Wunschdenken, doch das kommt vor.

Denn wertvolle, hilfreiche Beiträge kannst du auch mit wenigen Zeichen erstellen.

Darüber hinaus empfiehlt Google, sich die folgenden Fragen zu stellen:

  • Hinterlässt dein Beitrag bei den Menschen das Gefühl, dass sie erneut suchen müssen, um bessere Informationen aus anderen Quellen zu erhalten? (Das willst du vermeiden.)
  • Hältst du dich an eine bestimmte Wortanzahl, weil du gehört oder gelesen hast, dass Google eine bestimmte Wortanzahl bevorzugt? (Das stimmt übrigens nicht.)

5. Denke an das Gesamterlebnis der Lesenden

„Wird jemand, der deine Texte liest, sie mit dem Gefühl verlassen, eine zufriedenstellende Erfahrung gemacht zu haben?“

Mit diesem Ratschlag will Google dich daran erinnern, das du das Gesamterlebnis im Auge hast.

Denn theoretisch kannst du alle oben genannten Kriterien erfüllen und trotzdem ist dein Besuchender unglücklich.

Hä? Wie geht das denn?

Wenn du zum Beispiel über eine Produkt wie ein Duftzerstäuber berichtest, über das du definitiv Bescheid weißt, doch du vergisst Fotos oder Videos im Text einzubauen.

Dann ist dein Text sicherlich wertvoll, doch um zu wissen wie das Produkt tatsächlich aussieht, muss ich wieder neu googlen.

Bereite deine Inhalt so auf, dass die Suche deiner Zielgruppe beendet ist, weil du alle Fragen beantwortest.

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6. Beantworte nur Fragen, auf die es gesicherte Antworten gibt

Verspricht dein Beitrag, eine Frage zu beantworten, auf die es in Wirklichkeit keine Antwort gibt? Wie z. B. die Behauptung, es gäbe ein Veröffentlichungsdatum für ein ein Produkt, einen Film oder eine Fernsehsendung gibt, obwohl dieser Termin unbestätigt ist?“

Mit diesem Ratschlag warnt Google dich davor, Behauptungen aufzustellen, die nicht den Tatsachen entsprechen.

Sei deiner Leserschaft gegenüber klar, ob du über ein Gerücht oder über Meinungen schreibst, die bislang unbestätigt sind.

Das schafft Vertrauen in dich und deine Expertise.

7. Beachte die aktuellen Google Richtlinien

“ Berücksichtigst du unsere Richtlinien für wichtige Aktualisierungen und für Produktbewertungen?“

Bleib auf dem Laufenden, wenn Google seine Richtlinien und Empfehlungen aktualisiert. Das ist nämlich eine gute Voraussetzung, damit deine Webseite besser bei Google gefunden wird.

Hier findest du Liste der Neuerungen beim Ranking in der Google Suche.

Jetzt kommen wir zum letzten und alles entscheidenden Punkt:

Wie finde ich denn Themen, die meine Besuchenden interessieren?

Kurz und knapp:

durch Recherche und Brainstorming.

Notiere dir die häufigsten Fragen, die dir Menschen zu deiner Arbeit immer wieder stellen.

Schaue dir deine Social Media Kanäle an, welche Fragen dir am häufigsten gestellt wurden oder welche Themen die meisten Kommentare oder Herzchen bekommen haben.

Was sind die häufigsten Probleme oder Hürden, die deine Kundinnen in spe überwinden müssen, bevor sie mit dir arbeiten?

Was sagen dir deine Kundinnen, wovon sie träumen oder gibt es Dinge, die sie sich von ganzem Herzen (von dir) wünschen?

Wenn du noch keine Kunden hast:

Recherchiere auf den Kanälen deiner Mitbewerbenden, die ähnliche Themen abdecken.

Nutze Tools wie Answer The Public, um herauszufinden welche Fragen Menschen zu deinem Thema bei Google eingeben.

Fazit

Falls du deine Blogbeiträge nur für Google geschrieben hast, anstatt den Menschen vor deinem inneren Auge zu sehen, der deine Hilfe braucht, solltest du das schleunigst ändern. Ansonsten läufst du Gefahr, dass deine Webseite langfristig auf den hinteren Google Rängen in der Bedeutungslosigkeit herumdümpelt.

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