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10 Gründe für Google Workspace

​Dass ich ein Anhänger von Google G Suite bin ist ja bekannt. Eine Kundin stand letztens vor dem Problem:

Google Workspace vs Office 365?

Was soll ich nehmen?

Ihr Webseitenmensch sagt, dass klassische Microsoft Office Anwendungen wie Word, Powerpoint Excel wären immer noch am gängisten sind und ein normales Mailprogramm reicht.

Sie sagte:

Manchmal merke ich echt, dass ich alt werde. Sowas überfordert mich. Ich will einfach nur arbeiten.

Ja es stimmt, 70 Millionen Anwender nutzen Office und nur 5 Millionen Anwendern den Google Workspace. Das ist durchaus richtig.

Ich möchte dir hier 10 Gründe aufzeigen, wieso der Google Workspace besser zu dir passt.

1. Microsoft Office

​Wenn du dich für Microsoft Office entscheidest, dann hast du das zumeist auf deinem Rechner installiert. Jede Software Installation belastet das System ein wenig mehr und müllt den Rechner mehr oder weniger zu.

Daher versuche ich soviel Programme wie möglich ins Internet auszulagern, damit mein Rechner einfach schön schlank und schnell bleibt. Aus diesem Grund kommt für mich Microsoft Office sowieso nicht in Frage, genauso wenig wie Outlook oder Thunderbird, wenn sie auf meinem Laptop installiert wären.

2. Kompatibilität

​​Du erstellst ein Dokument oder eine Präsentation und möchtest dann von Personen deines Vertrauens die Meinung einholen. Deshalb schreibst du also eine Email hängst die Dateien an und dann triffst du auf Menschen wie mich.

Die haben kein Microsoft Office sondern nutzen andere Programme wie Pages, Open Office oder Libre Office. Nutzen Mac oder Windows?

Entweder können sie deine Dateien nicht öffnen oder sie können sie öffnen, doch deine ganze Formatierung ist futsch. Oder die Formatierung, die von anderen dann neu hinzugefügt wird. Nur in Office 365 kannst du wie in G Suite Dateien zum bearbeiten freigeben.

​3. Google für Unternehmen

​​​Warum ich Google Workspace Selbständigen und kleinen Unternehmen empfehle ist einfach: wenn ich selbstständig bin, dann komme ich um das Google Universum überhaupt nicht drumrum.

Ich will

  • gefunden werden und deshalb muss ich einen Google My Business Eintrag erstellen. ​
  • dass Google mir als Webseitenbetreiber Bescheid gibt, wenn meine Webseite Probleme hat und aus dem Google Index genommen wird. Deshalb brauche ich die Google Search Console.
  • vielleicht auch noch mal nähere Erkenntnisse über meine Webseite haben z.b. mit Google Analytics.

Dazu brauche ich auch ein Google Konto.

4. Datensparsamkeit

​​​​Wenn ich sowieso schon ein Google Konto habe, wieso sollte ich mir dann ein Microsoft Konto zulegen? Noch ein Konto mehr, an das ich denken muss und das verwaltet werden will. Ich finde Datensparsamkeit wichtig. Nicht nur wegen der DSGVO, sondern auch als Entlastung für mein Hirn.

​5. Sicherheit

​Ja natürlich hat deine Webseiten Mensch recht:

es geht auch ein normales Outlook oder Thunderbird Konto, das du auf deinem Rechner installierst.

Du verbindest es mit deiner Email-Adresse und dann lädt alles brav herunter auf deinem Rechner. Ganz ehrlich: ich habe da Sicherheitsbedenken. Natürlich filtert dein Hostinganbieter/ Email-Provider schon mal alles vor an Spam und Viren.

Doch irgendwas kann immer mal durchrutschen. Und wenn ich mir alles herunter lade,  dann habe ich einfach den ganzen Kram inklusive Viren eventuell schon mal auf meinem Rechner. Das möchte ich nicht.
Du kennst bestimmt den Spruch: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste (ihren Vater kennt keiner. Vielleicht war sie in ihrer Jugend auch mal unvorsichtig?!)

​6. Integrationen

​Die Google Workspace Apps wie den Google Kalender oder Gmail kannst du mit so ziemlich allem einfach integrieren. Mit zwei Klicks verbindest du deinen Google Kalender mit dem kostenlosen Termin Buchungsprogramm Calendly.

Deine Kunden möchten einen Termin buchen: du gibst ihnen den entsprechenden Link wie z. B. www.deineWebseite.de/Termin und sie suchen sich ganz komod online ihren Wunschtermin aus, buchen den in wenigen Schritten und schwupps …

du bekommst eine Email: dieser Mensch hat einen Termin bei dir gebucht.

Es trägt sich automatisch in deinen Kalender ein, das Programm verschickt automatisch Reminder und Änderungen gehen auch ganz fix online.

​7. Google Workspace ​Training

Aber das ist so viel und ich weiß nicht wie das geht…

Dafür gibt es das Google Workspace Center. Lass dich von dem englischen Namen nicht abschrecken, du findest das Google Workspace-Schulungscenter hier auf deutsch. Auch ein Training steht dir hier im Google Workspace-Schulungscenter mit Video-Tutorials und Tipps  zur Verfügung.

​8. Google Workspace ​​Marketplace

​​Mittlerweile ist es noch so, dass die Office Anwendungen sehr viel mehr Funktionen bieten als die Google Apps. Allerdings reichen mir die Funktionen bisher im Alltag aus. Wenn ich doch mal weitere Funktionen brauche, da schaue ich in den Google Workspace Marketplace und füge meiner G Suite die Erweiterung kostenlos hinzu.

​9. Google ​​​Sync

​​​Aber wenn ich mal kein Internet habe?

Völlig okay, auch dann bist du einsatzbereit. Denn du kannst deine Daten offline verfügbar machen und von Google synchronisieren lassen. Finde ich sehr praktisch, denn ich nutze das als ein weiteres Backup.

​10. Google ​​​S​upport (kostenlos)

​​​​Und das finde ich wirklich am besten: ich kann jemanden anrufen (kostenlos!), wenn ich ein Problem mit meinem Google Workspace habe. Während der normalen Geschäftszeit bekomme ich immer jemanden relativ schnell in die Leitung, der mir weiterhilft. Und wenn das mit den Erklärungen per Telefon zu schwer ist, dann hilft der Google Support auch via Online Meeting weiter. Natürlich mit Google Meet. Selbst schon ausprobiert, als ich mit meinem Google Workspace Migration Probleme hatte.

Fazit

Google bietet mir als Selbständige mit einem Konto viele nützliche Funktionen, die meinen Business Alltag erleichtern. Günstig, ausfallsicher und DSGVO-konform.

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